Seniorin mit Hanteln

Der neue Alltag

Unterstützen Sie Ihre*n Angehörige*n dabei, sich im Alltag schnell wieder sicher zurecht zu finden!

Helfen Sie beim neuen Telefon:

Sollte Ihre*r Angehöriger*r einen Telefonanschluss in der Einrichtung haben, können Sie ihn bzw. sie dabei unterstützen, sich mit dem neuen Apparat vertraut zu machen: Oft ist dabei hilfreich, die wichtigsten Nummer in den Kurzwahltasten zu hinterlegen.

Halten Sie möglichst an bestehenden Abonnements fest:

Auch nach einem Umzug in eine andere Stadt interessieren sich viele Menschen weiterhin für die Lokalpresse aus der alten Heimat. Auch andere Abos oder Vereinsnachrichten sind eine Brücke in das vorherige Leben. Versuchen Sie zunächst, so viel wie möglich davon zu erhalten, auch wenn es aus sachlichen Gründen nicht zwingend geboten erscheint.

Sprechen Sie über die Geldfragen:

Das Gefühl, kein eigenes Geld mehr zu haben, stellt für Neuzugezogene oft eine Verunsicherung dar. Vermitteln Sie ihrem Angehörigen deshalb, dass im Hausalltag keine Kosten zu begleichen sind. Sorgen Sie dafür, dass Ihr*e Angehörige*r trotzdem immer ein bisschen Geld zur Verfügung hat, z.B. für das Café oder Zeitungen. Geben Sie gerne auch die Information weiter, dass Trinkgelder an einzelne Personen in unseren Einrichtungen nicht vorgesehen sind.

Informieren Sie sich über die ärztliche Betreuung:

Sollte der Umzug die Wahl eines neuen Hausarztes erfordern, wäre es gut, wenn Sie beim ersten Termin dabei sein können. Sollte sich der Zustand Ihrer Angehörigen verschlechtern, ist es von Vorteil, wenn Sie den betreuenden Arzt zumindest mal gesehen haben. 

Die persönliche Apotheke für den Alltag:

Dann Ihr*e Angehöriger*r noch selbständig mit nicht-verschreibungspflichtigen Medikamenten umgehen? Wenn dies der Fall ist, sorgen Sie dafür, dass er ausreichend mit diesen Medikamenten (z.B. Nasenspray, Schmerztabletten, Baldriantropfen) versorgt ist.

Möglichst wenig korrigieren und diskutieren:

Lassen Sie so weit wie möglich Ihre*n Angehörige*n eigene Entscheidungen treffen! Auch wenn Sie sehen, dass etwas schneller oder besser gemacht werden könnte, halten Sie sich zurück. Wahlmöglichkeiten zu haben und eigene Entscheidungen treffen zu können - auch wenn es nur kleine Themen betrifft, wie die Frage, welche Bilder wo an die Wand gehängt werden sollen - stärkt die Bereitschaft, sich einzuleben.